Unser neues Zuhause

Eröffnung am 1. April 2020 in St. Georg

Nähere Infos erhalten Sie am 13. Dezember um 14.00 Uhr bei unserer Informationsveranstaltung in der Koppel 17, 20099 Hamburg.

Bild: Heerlein- und Zindler-Stiftung

Wer wir sind

Der begleitete Start in ein neues Leben

Barbara Wentzel / Photograph Thomas Leibig

Schwere Unfälle und Krankheiten stellen alles auf den Kopf. Sie können nicht nur Persönlichkeit und Körper des Patienten verändern, sondern sein ganzes Leben – und das seiner Familie. Oft sind die Folgen so schwer, dass eine Pflege zu Hause nicht möglich ist. Für diese Fälle wollen wir eine Betreuung bieten, die sich zumindest wie zu Hause anfühlt.


Ausgezeichnet

Für ihr Engagement erhielt Barbara Wentzel den „Motivationspreis 2018“ in der Kategorie „Ehrenamtliche“ der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

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(Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

Wir bieten für Patienten mit erworbenen Einschränkungen ein neues Zuhause

Das Haus für morgen soll Menschen mit erworbenen Behinderungen eine behütete Rückkehr ins Leben ermöglichen. Es soll bestmögliche Betreuung mit einer Wohnatmosphäre verbinden, die dem Gefühl von zu Hause so nah wie möglich kommt.

Eine betreute Wohngemeinschaft, speziell für Menschen mit erworbenen Hirn­schädigungen und körperlichen Einschränkungen, die sich grundlegend von klassischen Pflegeheimen unterscheidet. ­Behinderten­gerechtes Wohnen mit optimaler Betreuung, aber ohne Krankenhaus­atmosphäre. Im Haus für morgen sollen Menschen zusammenleben, die ein ähnliches Schicksal teilen. Die alle vor derselben Herausforderung stehen: in ihrem Leben einen neuen Sinn zu finden.

Wir möchten die Bewohner dabei unterstützen, Normalität und Eigen­verantwortlichkeit zurückzugewinnen. Wir wollen ihnen helfen, den Alltag selbst zu bewältigen und sinnvollen Tätigkeiten nachzugehen, die ihren körperlichen und geistigen Möglichkeiten angemessen sind. Denn sie sollen im Haus für morgen nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch etwas anderes wiederfinden, das sie durch ihre Krankheit verloren haben: eine sinnvolle Tätigkeit. Eine, die die eigenen Fähigkeiten fordert und fördert, Identität stiftet und das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden – statt anderen eine Last zu sein. Denn das ist unserer Meinung nach der Schlüssel zu einem glücklichen, erfüllten Leben.

Für diese Tätigkeiten hoffen wir auf die Mithilfe von Menschen, die nicht hilfsbedürftig sind, die gerne geben wollen und die Bewohner auch über längere Zeiträume bei verschiedenen Projekten begleiten.


Wie wir uns das Haus vorstellen

Ein Ort voll familiärer Geborgenheit

Zuhause hat viel mit Geborgenheit zu tun. Um den familiären Wohlfühlcharakter zu wahren, werden neun Mitbewohner zusammen wohnen. 

Herzstück der Einrichtung wird die große Wohnküche mit Essbereich und offenem Wohnzimmer, das mit eigenen schönen Stücken möbliert und mitgestaltet wird. Und natürlich wird jede/r Bewohner/in ein persönliches Zimmer mit Bad haben, das nach dem eigenen Geschmack und den individuellen Bedürfnissen gestaltet werden kann. 

Ein wichtiger Teil ist auch der Gästebereich, in dem Angehörige, Freunde oder ehrenamtliche Projekthelfer ein paar Tage am Leben in der WG teilhaben können, aber auch selbst Rückzugs­möglichkeiten finden. Der Gästebereich kann natürlich auch als Therapieraum genutzt werden.

Wie die Idee geboren wurde

Die Geschichte hinter dem Haus für morgen – von Barbara Wentzel

Am 3. April 2013 hat ein Schlag­anfall meinen Mann Henrik aus unserem alten Leben gerissen. Anfangs war ich noch voller Hoffnung, irgendwann den „alten Henrik“ wiederzukriegen. Doch trotz aller Kraft, die wir investierten – die pessimistischen Prognosen der Ärzte sollten sich nahezu bestätigen.

Nachdem die stationäre Rehaphase nicht mehr die gewünschten Fortschritte brachte, kam Henrik Weihnachten 2013 nach Hause. Unter dem Motto Reha@home haben wir nun seit mehr als vier Jahren alles getan, um die Kadenz der Therapien so hoch zu halten, wie in den Rehakliniken. Aber die Belastung ist für alle enorm. Henrik ist oft frustriert, verzweifelt und manchmal voller Hoffnungs­losigkeit. Und das bekommen unsere drei Kinder, die Pflegerinnen und auch ich, häufig zu spüren. Uns wird mehr und mehr klar: eine bestmögliche Betreuung zu Hause wird nicht für immer leistbar sein – nicht ein Leben lang. Henrik ist erst 60 und abgesehen von den körperlichen und kognitiven Einschränkungen, erfreut er sich bester Gesundheit.

Die Suche nach Alternativen

Im Sommer 2014 ist Henrik mit seiner Pflegerin in unser Ferienhaus an der Schlei umgezogen. Das entspannt die Situation ein wenig, hat aber leider den Beigeschmack der sozialen Isolation. So fingen wir an, über Alternativen nachzudenken. Und weil wir keine fanden, entstand die Idee für das „Haus für morgen“.

Um das Projekt zu verwirklichen, habe ich mich entschlossen, mit unserer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Oktober 2017 erscheint das Buch „Käsekuchen und Sauerkraut“ (Piper Verlag, „Käsekuchen und Sauerkraut“) – der Startschuss für das „Haus für morgen“.

Wie weit wir schon sind

Der Anfang ist gemacht

Das erste Projekt „Haus für morgen" öffnet am 1. April 2020 seine Türen. Dank einiger tatkräftiger Menschen mit viel Energie und Enthusiasmus können wir diesen Traum wahr werden lassen. Zurzeit wird intensiv alles für die Eröffnung vorbereitet. Natürlich können wir bei unserer Arbeit jede Hilfe gebrauchen und freuen uns über jeden, der unser Vorhaben unterstützt.



Helfen Sie uns, anderen zu helfen:

• als ehrenamtliche Helfer
• als Berater oder Sponsor
• als freiwilligendienstleistender Alltagsbegleiter
• als Therapeut
• als Sozialpädagoge
• mit Ihren Spenden – jeder Cent zählt!

Im Oktober 2017 ist das Buch „Käsekuchen mit Sauerkraut“ von Barbara Wentzel und Miriam Collée erschienen (das zurzeit sogar verfilmt wird) – der offizielle Startschuss für das Projekt.

Artikel über "Käsekuchen mit Sauerkraut" aus der © Madame 7/17.

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Hamburger Abendblatt
vom 14.05.2019 Artikel ansehen ... vom 14.10.2017 Artikel ansehen ...

Hier gehts zum Hörbuch ...


Hörbuch auf Spotify anhören


Ein neues Zuhause

Ein Rundgang durch unser Haus

Willkommen im Haus für morgen! Ab dem 1. April 2020 ist es einzugsbereit.

Was bieten wir

Der ideale Ort für das Konzept

Ein historischer Altbau der Heerlein- und Zindler-Stiftung. Idyllisch an der Außenalster im quirligem Viertel St. Georg: modern, barrierefrei, gemeinschaftlich – für insgesamt 9 Bewohner.

Was macht uns anders

Betreutes Wohnen mit Wohlfühl­atmosphäre

Professionelle Pflege und Betreuung …

• Individuelle Therapie- und Rehapläne, die regelmäßig überarbeitet werden.

• Enge Partnerschaften mit nahegelegenen Ärzten.
• Eigener Fahrdienst mit behinderten­gerechten Fahrzeugen.

… mit dem Gefühl von Zuhause …


• Familiäres WG-Leben für neun Mitbewohner mit ähnlicher Krankengeschichte.
• Große Wohnküche mit wohnlichem Gemeinschafts- und Essbereich.
• Persönlich eingerichtete Einzelzimmer mit eigenem Bad.
• Uneingeschränkte Besuchs­möglichkeiten für Familie und Freunde.
• Separater Gästebereich mit vielen Rückzugs­möglichkeiten.
• Nähe zur Außenalster, mitten in St. Georg.


… für mehr Inklusion, Autonomie und Wirtschaft­lichkeit.


• Unterstützung durch Menschen, die sich für einen bestimmten Zeitraum engagieren, um die Bewohner in der Umsetzung ihrer Projekte zu begleiten und zu coachen.
• Sinnvolle Aufgaben und Routinen für alle Mitbewohner – entsprechend ihrer Fähigkeiten.
• Selbstverwaltung der Wohngemeinschaft (z. B. Budget, Einkauf, Aktivitäten­planung).



Wie Sie sich engagieren können

Helfen Sie uns, anderen zu helfen

Jede Idee braucht Menschen, die sie umsetzen. Und wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, das Haus für morgen aufzubauen. Dabei können Sie uns mit Ihren Ideen, Ihrer Tatkraft, Ihrer Zeit und Ihrem Wissen – oder als Sponsor mit Geld- und Sachspenden – unterstützen.

Sie haben Lust, Ihre Ideen in die Tat umzusetzen?
Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

Spenden

Jeder Cent zählt

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Auf das folgende Spendenkonto können Sie den Beitrag auch direkt überweisen.

Spendenkonto

Hamburger Sparkasse
BLZ 200 505 50 , KtoNr. 1043 237 039
IBAN DE34 200 505 50 1043 237 039
BIC: HASPADEHHXXX

Nach Eingang des Geldes senden wir Ihnen per E-Mail eine persönliche Spenden­bestätigung zu. Hier eine Liste unserer Spender. Hier gehts zur Liste ...


Kontakt

Sprechen Sie uns an:

Haus für morgen e.V.


Reventlowstrasse 17
22605 Hamburg
E-Mail: info@haus-fuer-morgen.com